Electric Callboy feiern mit 9.000 Fans

Electric Callboy feiern mit 9.000 Fans

Das Escalation Fest 2026 feierte am 8. August seine Berlin-Premiere in der Parkbühne Wuhlheide.
Rund 9.000 Fans kamen, um gemeinsam mit Electric Callboy und fünf weiteren Bands den Release des neuen Albums „Tanzneid“ zu feiern.

Zum ersten Mal verließ das von Electric Callboy veranstaltete Escalation Fest seine bisherige Heimat Oberhausen und machte in Berlin Station. Die Wahl fiel auf die Parkbühne Wuhlheide – und das neue Open-Air-Konzept ging offenbar voll auf.

Rund 9.000 Besucher waren laut einem aktuellen Vor-Ort-Bericht dabei. Im Mittelpunkt stand natürlich der Auftritt von Electric Callboy, die mit ihrem eigenen Festival den Release ihres neuen Albums „Tanzneid“ feierten.

Ein Line-up mit ordentlich Abwechslung

Neben Electric Callboy standen fünf weitere Bands auf der Wuhlheide-Bühne:

  • Paleface Swiss
  • The Rasmus
  • Alestorm
  • The Hardkiss
  • Heavysaurus

Damit bot das Festival einen bewusst abwechslungsreichen Mix aus Metalcore, Hardcore, Rock, Pirate Metal und familienfreundlichem Dino-Metal. Das vollständige Line-up wurde bereits im Juni offiziell bestätigt.

Besonders The Rasmus waren dabei ein prominenter späterer Neuzugang: Die finnische Rockband wurde als letzter Special Guest für das Berliner Open Air angekündigt.

Das Festival begann bereits am Freitag

Die Eskalation startete allerdings schon einen Tag früher.

Beim Escalation Fest Foreplay im Berliner Huxleys sorgten Electric Bassboy sowie Krogi und Evil Jared für die passende Einstimmung auf den Festival-Samstag. Evil Jared ist vor allem als Mitglied der Bloodhound Gang bekannt. Die Foreplay-Veranstaltung war bereits im Vorfeld ausverkauft.

Am Samstag folgte außerdem die ebenfalls ausverkaufte Loveboat Cruise auf der Spree, bevor es anschließend in die Wuhlheide ging.

Electric Callboy als Höhepunkt

Den Abschluss bildete schließlich Electric Callboy selbst.

Für die Band war das Berliner Escalation Fest gleichzeitig eine besondere Release-Party: Das neue Album „Tanzneid“ erschien am 7. August und wurde beim Festival entsprechend groß gefeiert. Schon im Vorfeld war angekündigt worden, dass die neue Platte beim eigenen Festival eine zentrale Rolle spielen würde.

Mit ihrem Mix aus Metalcore, elektronischen Sounds und Party-Elementen verwandelten Electric Callboy die Wuhlheide schließlich wieder in genau das, wofür das Festival bekannt ist: eine große, gemeinsame Eskalation.

Berlin-Premiere geglückt

Die erste Berliner Ausgabe des Escalation Fest dürfte damit als Erfolg verbucht werden. Rund 9.000 Fans, sechs Bands und ein komplettes Festivalwochenende mit Foreplay, Loveboat Cruise und Open Air machten die Premiere zu einem besonderen Kapitel in der Geschichte des Electric-Callboy-Festivals.

Ob das Escalation Fest künftig wieder nach Berlin kommt oder in die ursprüngliche Heimat Oberhausen zurückkehrt, bleibt abzuwarten. Für 2026 hat die Premiere in der Wuhlheide jedenfalls deutlich gezeigt, dass das Konzept auch außerhalb des Ruhrgebiets funktioniert.

Unser Fazit: Berlin funktioniert – aber Oberhausen bleibt im Herzen der Fans

Das erste Escalation Fest in Berlin hat gezeigt, dass das Konzept von Electric Callboy auch außerhalb des Ruhrgebiets funktioniert. Rund 9.000 Fans, eine gut gefüllte Parkbühne Wuhlheide und ein Line-up, das von Paleface Swiss über The Rasmus und The Hardkiss bis hin zu Heavysaurus reichte, sorgten für einen Festival-Tag, der genau das lieferte, was der Name versprach: Eskalation.

Besonders die Mischung aus Musik, Humor, Kostümen und der völlig eigenen Electric-Callboy-Welt scheint dabei erneut den Nerv der Fans getroffen zu haben. Die Wuhlheide erwies sich mit ihrer besonderen Atmosphäre als durchaus passende Kulisse für das Open-Air-Konzept. Auch die Medienberichte nach dem Festival fallen entsprechend überwiegend positiv aus.

Ganz ohne Diskussion blieb der Umzug nach Berlin allerdings nicht. In der Fan-Community wird durchaus bedauert, dass das Escalation Fest diesmal nicht in Oberhausen stattfand. Für einige gehört die ursprüngliche Heimat des Festivals inzwischen fest zur Identität der Veranstaltung. Gleichzeitig wird darauf verwiesen, dass Berlin offenbar eine einmalige bzw. besondere Ausgabe war und das Festival künftig wieder im Ruhrgebiet erwartet wird.

Unterm Strich dürfte die Berlin-Premiere deshalb als Erfolg gelten. Electric Callboy haben bewiesen, dass ihre Festivalidee auch mit einer neuen Location funktioniert, ohne dabei den eigenen Charakter zu verlieren. Berlin war eine gelungene Abwechslung – Oberhausen bleibt für viele Fans trotzdem das emotionale Zuhause des Escalation Fest.

Und vielleicht ist genau das die beste Erkenntnis aus diesem Wochenende: Das Escalation Fest braucht nicht zwingend Oberhausen, um zu funktionieren. Aber wenn Electric Callboy das Festival wieder in den Pott bringen, dürfte sich bei vielen Fans vermutlich niemand darüber beschweren.

Transparenzhinweis

Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von KI und wurde anschließend redaktionell geprüft und überarbeitet.