Drift-Action, 3.000 PS und ein ganz besonderer Skyline am Lausitzring

Drift-Action, 3.000 PS und ein ganz besonderer Skyline am Lausitzring

Das Reisbrennen 2026 ist Geschichte – und die 22. Ausgabe am DEKRA Lausitzring hatte es in sich.
Vier Tage lang traf sich die internationale JDM- und Tuning-Szene in Klettwitz. Neben spektakulären Fahrzeugen sorgten vor allem die Drift-Action, extreme Wetterbedingungen, ein berühmter Skyline aus „2 Fast 2 Furious“ und ein 3.000 PS starker R32 GT-R für Aufsehen.

Vom 30. Juli bis zum 2. August 2026 wurde der DEKRA Lausitzring erneut zum Treffpunkt der internationalen Import- und Tuning-Szene.
Das Reisbrennen feierte seine 22. Ausgabe und brachte auch in diesem Jahr japanische und andere asiatische Fahrzeuge, Motorsport, Showcars und die typische Festivalatmosphäre zusammen.

Wer das Reisbrennen kennt, weiß: Hier geht es längst nicht mehr ausschließlich darum, möglichst viele getunte Autos auf einem Platz zu sehen.
Auf dem Lausitzring wird die gesamte Bandbreite der Szene geboten – von liebevoll restaurierten Klassikern über extreme Showcars bis hin zu hochgezüchteten Rennfahrzeugen.

2026 kamen dabei einige ganz besondere Fahrzeuge und Fahrer zusammen.

Reisbrennen 2026 mit neuem Besucherrekord

Nach Angaben des Automobilclubs von Deutschland (AvD) konnte das Reisbrennen 2026 einen neuen Besucherrekord verzeichnen.
Besonders der Samstag entwickelte sich zum absoluten Ausnahmezustand.

Der Andrang war zeitweise so groß, dass sich der Verkehr bis auf die Autobahn zurückstaute. Die Polizei musste den Verkehr regeln.

Damit zeigte sich erneut, welche Bedeutung das Reisbrennen inzwischen für die europäische Import- und Tuning-Szene besitzt.
Besucher und Fahrzeuge kamen aus zahlreichen Ländern nach Klettwitz.

Und das trotz eines Wettereinbruchs, der das Wochenende zwischenzeitlich völlig auf den Kopf stellte.

Erst fast 40 Grad, dann Regenchaos

Die ersten Tage des Reisbrennens 2026 waren vor allem eines: heiß.

Am Donnerstag und Freitag kletterten die Temperaturen auf nahezu 40 Grad. Für Fahrer, Fahrzeuge und Besucher waren die Bedingungen entsprechend anspruchsvoll.

Am Samstag folgte dann der komplette Wetterumschwung.

Die Temperaturen fielen auf ungefähr 15 Grad und gleichzeitig setzte teilweise heftiger, monsunartiger Regen ein.
Für die Driftfahrer wurde aus der trockenen Strecke plötzlich eine nasse Herausforderung. Zeitweise stand sogar die Fortsetzung des Wettbewerbs auf der Kippe.

Gerade diese Bedingungen machten das Reisbrennen 2026 allerdings zu einem Wochenende, über das die Szene noch länger sprechen dürfte.

Steve „Baggsy“ Biagioni bringt 1.000 PS zum Reisbrennen

Einer der bekanntesten Namen auf dem Gelände war Steve „Baggsy“ Biagioni.

Der britische Driftprofi kam mit seinem rund 1.000 PS starken Nissan GT-R zum Lausitzring. Baggsy gehört seit Jahren zu den bekannten Gesichtern der internationalen Driftszene und ist für spektakuläre Auftritte und leistungsstarke Fahrzeuge bekannt.

Beim Reisbrennen sorgte er insbesondere während der Nightdriftshow für Begeisterung.

Seine Show war gleichzeitig ein gutes Beispiel dafür, warum das Reisbrennen mehr ist als ein klassisches Tuningtreffen: Motorsport und Show verschmelzen hier miteinander.

Für einen zusätzlichen Gänsehautmoment sorgte während der Nightdriftshow ein Besucher aus Dänemark, der seiner Partnerin mitten im Drift-Spektakel einen Heiratsantrag machte.

3.000 PS im Nissan Skyline R32

Noch extremer wurde es bei einem weiteren Nissan.

Der Australier Andrew Hawkins brachte seinen legendären JUN II R32 Skyline zum Reisbrennen. Der Wagen wurde vom Veranstalter mit rund 3.000 PS angekündigt und sollte auf der Viertelmeile zeigen, was in dem legendären RB26-Konzept möglich ist.

Damit gehörte der R32 zweifellos zu den Fahrzeugen, bei denen selbst eingefleischte JDM-Fans genauer hinschauten.

Gerade solche Fahrzeuge machen den besonderen Reiz des Reisbrennens aus: Zwischen privaten Showcars und Clubs stehen plötzlich Maschinen, die international längst Kultstatus besitzen.

Ein echter Filmstar: Paul Walkers Nissan Skyline

Für viele Besucher dürfte allerdings ein anderes Fahrzeug das wohl emotionalste Highlight gewesen sein.

Beim Reisbrennen 2026 wurde der originale Nissan Skyline R34 GT-R aus „2 Fast 2 Furious“ präsentiert – jenes Fahrzeug, das mit der Filmfigur Brian O’Conner und damit untrennbar mit dem verstorbenen Schauspieler Paul Walker verbunden ist.

Der Skyline gehört zu den bekanntesten Fahrzeugen der Filmreihe und hat einen erheblichen Anteil daran, dass die japanische Import- und Tuningkultur Anfang der 2000er Jahre weltweit noch mehr Aufmerksamkeit bekam.

Dass ein solches Fahrzeug ausgerechnet beim Reisbrennen zu sehen war, passte daher besser kaum zum Veranstaltungsort.

Für viele Fans dürfte der R34 deshalb zu den absoluten Fotomotiven des Wochenendes gehört haben.

Honda NSX als Racetaxi

Auch Honda-Fans kamen auf ihre Kosten.

Beim Reisbrennen bestand die Möglichkeit, in einem Honda NSX NC1 Timeattack-Rennfahrzeug Platz zu nehmen.
Das Fahrzeug bringt mehr als 581 PS auf die Straße und bot Besuchern die Möglichkeit, die Rennstreckenatmosphäre nicht nur von der Tribüne aus zu erleben.

Damit ergänzte der NSX das Motorsportprogramm rund um Drift, Rundstrecke und Time Attack um ein weiteres besonderes Erlebnis.

45 Driftfahrer aus neun Nationen

Einen wichtigen Bestandteil des Reisbrennens bildete erneut die AvD Drift Championship.

Beim Lauf am Lausitzring gingen insgesamt 45 Fahrer aus neun Nationen an den Start. Unter anderem waren Fahrer aus Großbritannien, Dänemark, Polen, der Schweiz und der Slowakei vertreten.

Der internationale Charakter des Wettbewerbs war damit deutlich sichtbar.

Besonders spannend war der Ausgang des Laufs für die Meisterschaft.

Mehr als nur Autos

Neben den Fahrzeugen bot das Reisbrennen auch 2026 ein umfangreiches Rahmenprogramm.

Dazu gehörten unter anderem:

  • Driftshows und Drift-Taxi
  • AvD Drift Championship
  • Viertelmeile
  • Time Attack
  • freies Fahren auf der Rennstrecke
  • Show & Shine
  • Beleuchtungscontest
  • Sound Off und dB-Wettbewerbe
  • Leistungsprüfstand
  • Händler- und Importmeile
  • RC-Drift
  • Partys und weitere Showelemente

Dadurch war auf dem Lausitzring praktisch das gesamte Wochenende über Bewegung auf dem Gelände.

Das Reisbrennen bleibt ein Pflichttermin für die JDM-Szene

Die 22. Ausgabe hat erneut gezeigt, warum sich das Reisbrennen über die vergangenen zwei Jahrzehnte zu einem der wichtigsten Treffpunkte der europäischen Japan- und Import-Szene entwickelt hat.

Es sind nicht nur die PS-Zahlen, die das Event ausmachen.

Es sind die Geschichten hinter den Fahrzeugen, die unterschiedlichen Interpretationen von Tuning und natürlich die Menschen, die teilweise hunderte Kilometer fahren, um ihre Autos zu präsentieren oder andere Projekte zu sehen.

2026 kamen dazu einige echte Highlights: ein 3.000 PS starker R32 Skyline, Steve „Baggsy“ Biagioni mit seinem GT-R, ein berühmter R34 aus der „Fast & Furious“-Welt, ein über 581 PS starker Honda NSX und packende Driftduelle bei wechselhaftem Wetter.

Das Ergebnis war ein Reisbrennen, das zwischen Hitzeschlacht, Regenchaos, Motorsport und Tuningkultur alles geboten hat.

Wer 2026 am Lausitzring dabei war, dürfte jedenfalls genügend Erinnerungen und Fotomotive für die nächsten Monate gesammelt haben.

 

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Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von KI und wurde anschließend redaktionell geprüft und überarbeitet.